Nicht zocken, sondern verhandeln – das AMNOG ist kein Glücksspiel

Seit 2011 werden die Preise für neue Medikamente verhandelt. Die christlich-liberale Koalition hat damals das umgesetzt, woran alle vorherigen Regierungen gescheitert sind: Es gibt keine Mondpreise mehr, bei denen der Hersteller einseitig den Preis festsetzt, den wir dann bezahlen müssen. Stattdessen legt das Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG) fest, dass sich die Preise von neuen Medikamenten an ihrem tatsächlichen zusätzlichen Nutzen orientieren sollen. Dieser ist in Studien nachzuweisen. Ein Jahr nach der Markteinführung vereinbart der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) mit den Pharmaunternehmen sachgerechte Preise. Was in der Theorie logisch und einfach klingt, erweist sich in der Praxis offensichtlich als schwierig. Die Preisverhandlungen gleichen teilweise Pokerpartien, bei denen gezockt wird. Wie bei Glücksspielen üblich, verzockt man sich dann auch mal. Dies ist leider meistens der GKV-Spitzenverband als Vertreter der Krankenkassen.

Denn wegen des starrköpfigen und kurzsichtigen Verhalten des Spitzenverbandes sind den Krankenkassen in einigen Fällen unterm Strich erhebliche Mehrkosten entstanden. Zig Tausende Patienten müssen außerdem auf neue Medikamente umgestellt werden, was medizinisch vermutlich möglich, aber aufwändig und für die Betroffenen umständlich ist.

Drei Beispiele:

Das Diabetes-Medikament Vildagliptin® von Novartis: Der GKV-Spitzenverband ging mit der Forderung in die Verhandlungen, einen Preis auf Generika-Basis zu vereinbaren. Nachdem beide Parteien sich nicht einig geworden sind, sollte die Schiedsstelle angerufen werden. Jedoch auch gegenüber der Schiedsstelle beantragte der GKV-SV einen Preis auf Generikaniveau. Formal begründet er das damit, dass dem Produkt kein Zusatznutzen zuerkannt wurde. Und formal gesehen stimmt das ja auch. Aber so ist das Leben nicht. Denn daraufhin hat Novartis Arzneimittel mit dem Wirkstoff Vildagliptin ab 1. Juli 2014 in der Lauer-Taxe außer Vertrieb gemeldet. Das bedeutet faktisch eine Rücknahme aus dem deutschen Markt.

Das Nachsehen haben am Ende die Patienten. Denn es müssen jetzt über 300.000 Patienten von Vildaglitptin auf Behandlungsalternativen umgestellt werden. Und die Kassen zahlen auch noch drauf. Denn Novartis hatte in den Verhandlungen Preise angeboten, die deutlich unter denen liegen, die heute für die beiden anderen Gliptine im Markt gezahlt werden. Allein die Umstellung wird die Kassen voraussichtlich in den nächsten drei Jahren 40 bis 60 Mio. Euro pro Jahr kosten. Hinzu kommen die entgangenen Einsparungen durch einen günstigeren Preis von Vildagliptin.

Anstatt also auf das deutlich günstigere Angebot von Novartis, das sogar im europäischen Vergleich äußerst günstig gewesen wäre, einzugehen und hunderttausenden Patienten die Umstellung und Verunsicherung zu ersparen, wird formalistisch bis zum Ende gezockt. Wer haftet jetzt eigentlich für die bis zu 150 Mio Euro, die die Kassen allein in den nächsten drei Jahren mehr ausgeben müssen als nötig wäre – die sturen Verhandler vom GKV-Spitzenverband wohl nicht…

Beispiel 2: Das Diabetes-Medikament Lyxumia® von Sanofi-Aventis: Der GKV-SV drehte auch hier die Verhandlungsschraube so weit, dass der Hersteller auch hier den Vertrieb in Deutschland aussetzt. Wieder entstehen für die Versichertengemeinschaft hohe Nebenkosten.

Der EU-Durchschnittspreis der Tagestherapiekosten mit Lyxumia liegt bei ungefähr 2,30 Euro. Das ist günstiger als andere Alternativen, die in Deutschland 2,70 Euro kosten. Der Hersteller war in diesem konkreten Fall sogar in den Verhandlungen bereit, einen Erstattungspreis von 1,80 Euro zu akzeptieren, also weit weit unter dem EU-Durchschnittspreis und noch weiter unter den Kosten für Alternativtherapien. Der GKV-SV jedoch hat lediglich einen Erstattungspreis in Höhe von 0,003 Euro (!!!) angeboten. Die Schiedsstelle hat dann einen Wert von 0,55 Euro festgelegt. Auch hier wird das Ergebnis wegen des höheren Preises der Behandlungsalternativen voraussichtlich zu Mehrkosten für die die GKV in Höhe von ca. 12 Mio Euro pro Jahr für die Krankenkassen führen – und wieder müssen viele Patienten umgestellt werden…

Beim 3. Beispiel, dem Epilepsie-Medikament Fycompa® von Eisai, war es ebenfalls nicht erfolgreich möglich, einen von beiden Seiten akzeptierten Erstattungsbetrag zu vereinbaren. Der Hersteller hat daraufhin das Produkt vom Markt genommen und Patienten mussten auf andere Produkte eingestellt werden, was insbesondere bei Epilepsie nicht ohne weiteres möglich ist.

Schon diese drei Beispiele zeigen, was passiert, wenn stur gezockt anstatt verhandelt wird. Der GKV-Spitzenverband mag darauf spekulieren, dass der Hersteller schon auf dem Markt bleibt irgendwie. Aber das geht immer öfter schief. Am Ende können nicht nur erhoffte Einsparungen nicht realisiert werden, nein, es entstehen im Gegenteil sogar erhebliche Mehrkosten. Das alles geht zu Lasten der Versicherten. Und zu Lasten der Patienten, die ohne Not umgestellt werden müssen.

Dabei ist es legitim und auch gewollt, dass der GKV-SV in den Verhandlungen hart verhandelt, um faire und wirtschaftliche Preise mit den Herstellern zu vereinbaren. Aber seit Einführung des AMNOG erreichen uns immer mehr Berichte, nach denen sich die Verhandler des Spitzenverbandes quasi mit verschränkten Armen in den vier, fünf Verhandlungsrunden, die das formalisierte Verfahren vorsieht, einfach hinsetzen, ihre Maximalposition vertreten und ansonsten wenig zum konstruktiven Gespräch bereit sind. Am Ende steht dann die Schiedsstelle. Aber das war nicht Sinn der Sache. Bei klugen und verantwortungsvollen Verhandlungen auf Augenhöhe lässt sich auf Dauer mehr rausholen, das zeigen schon die genannten drei Beispiele.

Spannend wird es nun sein, zu sehen, wie der GKV-Spitzenverband aktuell bei dem neuen Hepatitis C-Medikament Sovaldi von Gilead agiert. Für eine große Gruppe von Patienten ist das Medikament ein echter Segen: Statt einer wirklich strapazierenden vielwöchigen Interferon-Behandlung (die übrigens auch recht teuer ist) nur zwölf Wochen lang Tabletten schlucken – mit einer deutlich (!!) höheren Heilungschance!!! Die ersten Einlassungen des Spitzenverbandes lassen wenig Gutes ahnen. Anstatt konstruktive Gespräche zu suchen und mit dem Hersteller, der wirklich einen ziemlich (zu?) hohen Preis will, vernünftig zu verhandeln, wird in billiger öffentlicher Stimmungsmache der Nutzen in Frage gestellt und mit den Hoffnungen vieler Patienten gespielt. So wird das nix.

Denn die AMNOG-Preisverhandlungen dürfen keine Pokerpartie sein, bei denen gezockt wird, weil man vermeintlich am längeren Hebel sitzt. Denn das schadet auf Dauer den Beitragszahlern und den Patienten. Und für beide sind Krankenkassen eigentlich da.

9 Gedanken zu “Nicht zocken, sondern verhandeln – das AMNOG ist kein Glücksspiel

  1. Sie bringen es auf den Punkt, Herr Spahn.
    Der GKV Spitzenverband verhält sich nicht nur bei den Verhandlungen mit der Industrie so, sondern auch bei Honorar- und Vertragsverhandlungen mit den Leistungserbringern.
    Da wird IMMER in einer unerträglichen Selbstherrlichkeit die Marktmacht ausgenutzt um Honorare zu drücken, Vertragsbestandteile zugunsten der Kassen und zuungunsten der Leistungserbringer zu erpressen und und und..
    Insofern ist das permanente setzen der Politik auf die Selbsverwaltung ein frommer Wunsch, denn die wird von den Kassen ignoriert und blockiert.
    Die sind inzwischen anscheinend ein Staat im Staat und nicht mal die Regierung (!) macht Anstalten, das mal zu ändern.
    Die Kassen werden mit ihrer Billig-Strategie das System über kurz oder lang an die Wand fahren.
    Neue Medikamente in der einstigen “Apotheke der Welt” nicht mehr verfügbar, weil zu wenig gezahlt wird.
    Ärzte gehen lieber ins Ausland, Apotheken verschwinden insbesondere auf dem Land, weil einer überbordenden Bürokratie zur Erfüllung der Kassenregeln kein ausreichendes Honorar mehr gegenübersteht.
    Geradezu sittenwidrige Nullretax (für uneingeweihte: die Kassen bezahlen dann wegen Formfehlern das Medikament nicht) wird dann auch noch von den Sozialgerichten gedeckt.
    Woher die Kassenfreundlichkeit der Sozialgerichte kommt, darüber kann man trefflich spekulieren.
    Im Gesundheitswesen sind die Kassen Legislative, Exekutive und haben offensichtlich die Judikative fest in der Hand. Insofern ist es nicht falsch, von einer Kassendiktatur zu sprechen.
    Jetzt sagen Sie mir bitte, Herr Spahn, wieso lässt sich der Gesetzgeber das gefallen? Wieso gebietet niemand diesem Moloch mal Einhalt?
    Sind die Kassen mächtiger als die Bundesregierung? Manchmal scheint es mir wirklich so…

  2. Wie erleichtert bin ich, dass es nicht die Apotheken sind, die hier als Kostentreiber genannt werden (wie schon oft in der Boulevard-Presse geschehen)! Ein dickes Danke für die Richtigkeit der hier gezeigten Zusammenhänge. Direkter Patientenkontakt zeigt auch die zunehmende Nichtversorgung mit all Ihren “Nebengeflechten”, die Patienten versuchen sich selbst zu ‘kurieren’, kaufen auch Arzneimittel im Ausland und sind Spielball der Heilversprecher (Vertriebskanal jedweder Art)! Extrapoliere ich die letzten 5 Jahre auf die nächsten Jahre, geht unser Gesundheitssystem den amerikanischen Weg. Die Versorgung wird sich nur noch im Basissegment (das Mindeste muss ja getan werden) abspielen, jedes ‘Tool’ extra wird auch extra kosten.
    Ob unsere Solidargemeinschaft die vollumfängliche Versorgung nicht mehr tragen kann, oder ob sich hier Versicherungen bereichern, das weiß ich nicht, ist für den Patienten aber auch egal–er hat am Ende des Tages das Nachsehen und bleibt Spielball von Krankenkasse, Pharmakonzern und Aktienmarkt.

  3. Durch den ständige Wechsel von Firma zu Firma werden wir Patienten immer mehr verunsichert!
    “Wirkstoff und Zusammensetzung” sind von Firma zu Firma nicht immer gleich, das führt oftmals zu Nebenwirkungen!
    Entweder muss der Betroffene eine Tablette mehr nehmen, oder es gibt wegen der Nebenwirkungen die Pille für die Pille???
    z.B: http://www.parkinson-petition.de/

  4. die Verantwortung liegt trotzdem bei der Politik:

    die Rahmenbedingungen für solches Handeln aller Beteiligten sind immer politisch gewollt und beschlossen worden :

    wir haben hier P4P (“Pay for Performance”) andersherum:
    no Performance because of no Pay

    gleiches gilt für die Wartezeitendebatte:
    solange Fallzahlbudgetierung und Honorardumping die Kapazitäten der Fachärzte künstlich limitiert, gibt es halt nicht mehr Termine;

    wenn es unattraktiv ist, ein Medikament in Deutschland zu vertreiben, dann lässt man es halt;

    wenn es betriebswirtschaftlich unmöglich ist, eine Augenarztpraxis in Deutschland zu betreiben, dann lässt man es halt;

    wenn es betriebswirtschaftlich unmöglich ist, eine kleinere regionale Klinik in Deutschland zu betreiben, dann lässt man es halt;

    es ist falsch und unlauter, auf die Akteure zu zeigen, wenn man die Rahmenbedingungen so beschlossen hat ;

  5. Solange Sie, die Politiker; die Gesetze beschliessen,
    d. h. die Rahmenbedingungen vorgeben,
    und sich dann bequem zurücklehnen und der sog.
    Selbstverwaltung die konkrete Ausgestaltung aufs Auge drücken,
    dabei aber wohlweislich verschweigen, dass z. B. die
    Kassenärztliche Vereinigung eine
    KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTES (KÖDR) ist,
    die der Aufsicht des jeweiligen Landes- oder Bundesministeriums unterliegt,
    bleibt die ganze Verantwortung doch bei der Politik!

    Wenn Sie, Herr Spahn, heute die Diagnose stellen,
    dass es Probleme in der Versorgung unserer Patienten gibt,
    dann sollten Sie auch nach den Ursachen dieser Probleme suchen.

    Sollten Sie dabei feststellen, dass das ein Ergebnis
    der bisherigen “Bemühungen” der Politik um eine gute Versorgung
    der Bevölkerung mit “medizinischen Leistungserbringern”
    gemeinhin auch Ärzte, Pfleger, …-Therapeuten, Apothekern genannt,
    ist, dann sollten Sie sich dringend überlegen,
    ob die bisherige Therapie
    (durch die Cheftherapeuten Seehofer, Fischer, Schmidt, …)
    entsprechend den Vorschriften des SGB V
    “ausreichend, zweckmässig, wirtschaftlich und
    das Mass des notwendigen nicht überschreitend” war.

    Sollten Sie zur Erkenntnis gelangen, dass die bisherige Politik richtig war,
    dann machen Sie ruhig so weiter.

    Andernfalls, warum machen Sie so weiter??????

    Eine Antwort erwarte ich nicht, ich kann mir die Nebelkerzen denken.

    Eugen Rehm
    ehemals Hausarzt

  6. Quod erat demonstrandum
    Was zu erwarten war, ist auf Ankündigung durch die Apotheker eingetreten.
    Erstaunlich, daß die “Experten” in Deutschland für die Wahrnehmung über ein halbes Jahr brauchten.
    Mit AMNOG wurde die Büchse der Pandora geöffnet. Und es ist erst der Anfang.
    http://www.sueddeutsche.de/news/wissen/wissenschaft-studien-gefaelscht-ueber-tausend-medikamente-werden-ueberprueft-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141205-99-08769

  7. Das sind alles gute Beispiele, aber das dramatischste Beispiel fehlt, nämlich die Rücknahme des Orphan Drugs “Bosulif” von Pfizer. Hier zeigt sich eigentlich welche Konsequenzen wir in Deutschland zu erwarten haben, wenn das Amnog nicht dringend nachgebessert wird. Eigentlich haben Orphan Drugs automatisch einen Zusatznutzen und müssen diesen nicht belegen. Leider bewertet der G-BA aber den Umfang des Zusatznutzens und so muss quasi auch ein Orphan Drug durchs Amnog. Wenn dann aber der GKV Spitzenverband hier Preisverhandlungen führt, die zu keinem Ergebnis führen und das Pharmaunternehmen (wie hier geschehen) das Medikament vom Markt nimmt, was dann? Dann gibt es nämlich KEINE Alternativen für die Patienten. Und wenn man dann in der GKV Pressemitteilung zu lesen bekommt, naja das Medikament kann ja die chronische Leukämie nicht heilen, sondern nur deren Fortschreiten verlangsamen, dann frage ich mich doch ernsthaft was muss in diesem Land alles noch passieren, bis der GKV hier mal Grenzen gesetzt werden. Welche ein Schlag ins Gesicht für die erkrankten Leukämiepatienten. Viele sterben nämlich weil ihnen die Zeit fehlt nach einem passenden Knochenmarkspender zu suchen. Wenn ein Medikament genau diese Wartezeit verlängern kann und damit vielleicht doch ein passender Spender gefunden wird und der Patient dadurch überlebt, welch ein Segen wäre das für den Patienten. Aber das ist dem GKV Spitzenverband egal. Aber man sollte auch nicht vergessen welches Signal genau von diesem Beispiel ausgeht. Lohnt es sich denn für Pharmafirmen noch in seltene Krankheiten zu investieren, wenn sie sich nicht mehr sicher sein können, diesen Aufwand auch honoriert zu bekommen? Hier muss die Politik unbedingt nachbessern, wenn es nicht irgendwann heißen soll, dass Patienten in anderen Ländern auch mit einer seltenen Krankheit behandelt werden können, in Deutschland dummerweise diese Therapieoption nicht zur Verfügung steht.

  8. Guten Tag, Herr Spahn, wissen Sie wie das ist , wenn man täglich ca. hundet vorwiegend älteren Personen erklären muss, dass das aktuelle Rabattarzneimittel die gleiche Wirkung hat wie das bisher gewohnte? Nein, wissen Sie nicht. Können Sie sich das vorstellen ? Nein, können Sie nicht.
    Wissen Sie, wie das ist, wenn man als Apotheker diese Erklärungen abgeben muss gegen die eigene Überzeugung? Nein, wissen Sie nicht. Können Sie sich das vorstellen ? Das wohl. Denn das ist meines Erachtens Ihr Alltag. Denn die erzwungene Abgabe von Arzneimitteln zweifelhafter fernöstlicher Herkunft ohne Herkunftsdeklaration ist ein Beispiel wie Politik an einem einmal eingeführten Prinzip festhält, bei dem es nur um Geld für GKV geht, das man auch anders, zum Beispiel mit Festbeträgen einsparen könnte. Die Gesundheit der Bevölkerung, deren Akzeptanz und die Fachkenntnis des Apothekers wird offensichtlich dem Diktat der GKV – Mafia geopfert. Wann waren Sie das letzte mal in einer Apotheke und haben mal recherchiert, was dort zu den Rabattverträgen geäußert wird ?

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