Einfach nur mehr Geld ist keine tragfähige Lösung

Das deutsche Gesundheitswesen steht derzeit finanziell auf einer sehr soliden Basis. Das ist eine gute Nachricht – jedoch weckt sie Begehrlichkeiten auf allen Seiten. Nach Abschaffung der Praxisgebühr, mit der schon zwei Milliarden Euro pro Jahr fehlen, fordern derzeit alle, ob Ärzte, Apotheker, Pharmaindustrie, Krankenhäuser oder auch Patientenverbände aktuell mehr Geld. So aber würden die bescheidenen Rücklagen, die wir derzeit haben, Stück für Stück abgeschmolzen, anstatt für schlechtere Zeiten vorzusorgen. Denn die kommen sicher. Es wäre doch nicht schlecht, endlich mal eine Legislaturperiode ohne neue Einspargesetze beginnen zu können.

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Politik ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage von starken Nerven

Jetzt heißt es wieder, die Jungen könnten es nicht. Diese Feststellung im Grundton der Überzeugung ausgesprochen konnte hören, wer nach dem Rücktritt von Christian Lindner als FDP-Generalsekretär offenen Ohres durchs politische Berlin ging. Nach dem Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg fühlen sich viele Altvordere zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit in ihrem pauschalen Urteil bestätigt. Insofern zieht der Rücktritt nicht nur die FDP, sondern auch alle Politiktreibenden diesseits von mindestens 50 Lebensjahren mit runter. Dabei ist das keine Frage des Alters, sondern eine Frage von starken Nerven. Da muss man nur an Lafontaines oder Horst Köhlers Abgang denken.

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